Diese Kumquat-Roggenbrötchen sind etwas für alle, die es morgens gern herzhaft, aber nicht langweilig mögen. Die fein gehackten Kumquats bringen eine angenehm herbe Frische mit, die wunderbar mit dem kräftigen Roggenmehl harmoniert. Außen rustikal, innen saftig und aromatisch – genau die Art von Brötchen, die den Frühstückstisch im Winter ein kleines bisschen besonderer machen.
Gerade an grauen Tagen liebe ich solche Rezepte: warm, duftend und mit einer feinen Zitrusnote, die sofort gute Laune macht. Die Kumquats sorgen nicht für Süße im klassischen Sinn, sondern für Tiefe und Frische – ein spannender Kontrast, der diese Brötchen auch ohne aufwendige Beläge interessant macht.
Das Rezept ist bewusst alltagstauglich gehalten. Du brauchst kein eigenes Anstellgut, denn ein mild-aromatischer Flüssigsauerteig übernimmt den typischen Sauerteiggeschmack. Ein kleiner Anteil Hefe sorgt zusätzlich für eine zuverlässige Lockerung und macht die Zubereitung entspannt planbar – ideal, wenn du Roggenbrötchen backen möchtest, ohne lange Vorlaufzeiten einzuplanen.
Zutaten
Anleitung
- Wasser und Hefe verrühren und kurz stehen lassen. Mehle, Flüssigsauerteig und Salz dazugeben und zu einem leicht klebrigen Teig verkneten.
- Die fein gehackten Kumquats unterheben.
- Den Teig abgedeckt 2–3 Stunden gehen lassen, bis er sichtbar an Volumen gewonnen hat.
- Den Teig in 4 Brötchen teilen, rund formen und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
- Den Backofen auf 220 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen – so entsteht eine schöne, knusprige Kruste.
- Die Brötchen 20–22 Minuten backen, bis sie goldbraun und rustikal aussehen.
Kleine Helfer fürs Backen
Gerade bei Roggenteigen machen ein paar einfache Küchenhelfer das Arbeiten deutlich entspannter. Ein Teigschaber* hilft dabei, den eher weichen Teig sauber zu portionieren, ohne zusätzlich Mehl einarbeiten zu müssen. Auch eine große Schüssel* mit ausreichend Platz und ein gutes Backblech zahlen sich aus, wenn die Brötchen beim Backen schön aufgehen sollen.
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Perfekt kombiniert
Die Kumquat-Roggenbrötchen sind geschmacklich sehr vielseitig und lassen sich sowohl klassisch als auch etwas ausgefallener genießen. Durch die feine Zitrusnote harmonieren sie besonders gut mit schlichten, cremigen Aufstrichen, die den Eigengeschmack der Brötchen nicht überdecken, sondern ergänzen.
- Butter & Meersalz unterstreichen die herbe Frische der Kumquats und bringen das Aroma des Roggens schön zur Geltung.
- Frischkäse – pur oder leicht gesalzen – bildet einen sanften Gegenpol zur Zitrusnote.
- Kräuterquark passt hervorragend, wenn du es etwas herzhafter magst, am besten mit milden Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie.
- Milder Käse sorgt für eine runde, ausgewogene Kombination ohne den Geschmack zu dominieren.
- Honig oder Marmelade setzen einen spannenden Kontrast und machen die Brötchen auch zum süßen Frühstück oder Brunch-Begleiter.
Tipps für perfekte Kumquat-Roggenbrötchen
Leicht warm serviert entfalten die Kumquats ihr Aroma besonders intensiv – frisch aus dem Ofen oder kurz aufgebacken schmecken die Brötchen daher am besten.Roggenteige verhalten sich anders als Weizenteige und benötigen etwas mehr Feuchtigkeit und Ruhe. Lass dich daher nicht irritieren, wenn sich der Teig weicher anfühlt als gewohnt – genau das sorgt später für eine saftige Krume.
Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein etwas längeres Ruhen des Teigs – das vertieft das Aroma und macht die Brötchen noch bekömmlicher.
Der Teig darf weich und leicht klebrig sein, da Roggenmehl Wasser stärker bindet und sonst schnell trocken wird.
Schneide die Kumquats möglichst fein, damit sie sich gleichmäßig im Teig verteilen und beim Backen nicht punktuell bitter werden.
Für eine besonders knusprige Kruste kannst du die Brötchen vor dem Backen leicht mit Wasser besprühen oder beim Einschieben eine kleine Schale Wasser in den Ofen stellen.







