Wenn deine Citrus limetta ‚Pursha‘ reif ist, lohnt es sich, ihren Geschmack ganz bewusst einzufangen. Die Pursha-Limette unterscheidet sich deutlich von klassischen Zitronen oder Limetten: Sie ist viel milder, weich in der Säure und leicht süßlich. Genau das macht dieses Pursha-Limetten-Curd so besonders.
Während herkömmliche Zitronencremes oft eine deutliche Säurespitze haben, bringt die Pursha eine angenehme, fast cremige Frische mit. Das Curd wirkt dadurch harmonischer, runder und weniger „spitz“. Es passt wunderbar zu einem ruhigen Balkonmoment mit Kaffee – oder als kleines Highlight auf dem Sonntagsfrühstückstisch.
Gerade wenn du Zitruspflanzen auf dem Balkon oder in der Wohnung kultivierst, kennst du das: Die Ernte ist oft nicht riesig, aber umso wertvoller. Dieses Curd ist eine schöne Möglichkeit, den Saft mehrerer Früchte zu bündeln und haltbar zu machen. Statt alles frisch zu verbrauchen, entsteht ein Glas voller konzentriertem Aroma.
Rezept
Zutaten
Anleitung
- Pursha-Limetten-Saft, Zucker und Speisestärke in einem kleinen Topf klümpchenfrei verrühren.
- Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald die Masse eindickt und eine puddingartige Konsistenz erreicht, vom Herd ziehen.
- Die Butter in Stückchen einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und die Creme schön glänzt.
- Noch heiß in ein steriles Glas füllen und vollständig abkühlen lassen.
Nach dem Abkühlen wird das Curd noch etwas fester und bekommt seine typisch streichfähige, seidige Konsistenz. Im Kühlschrank entwickelt sich das Aroma sogar noch weiter – am nächsten Tag schmeckt es oft noch besser.
Kleine Helfer für die Zubereitung
Damit das Curd schön glatt wird, rühre ich es am liebsten in einem kleinen Milchtopf mit Ausguss (Amazon)* mit einem Schneebesen (Amazon)* – so entstehen keine Klümpchen und nichts setzt an. Zum Abfüllen eignen sich Schraubgläser (Amazon)* mit etwa 250–300 ml Fassungsvermögen besonders gut. Sie lassen sich gut reinigen, schließen dicht und machen auch optisch etwas her, wenn du ein Glas verschenken möchtest.
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Haltbarkeit & Verwendung
Im Kühlschrank hält sich das Pursha-Limetten-Curd etwa 7–10 Tage.
Du kannst es vielseitig einsetzen:
- auf frischem Brot oder Brioche
- unter Joghurt oder Quark gerührt
- als Füllung für Tartelettes
- als feine Schicht in Kuchen oder Torten
Besonders schön ist es auch als kleine Überraschung im Glas – etwa als fruchtige Schicht unter einer Joghurtcreme oder als Klecks auf warmem Hefeteiggebäck. Es eignet sich auch für Linzer Kekse oder Torten.
Pursha-Limetten-Curd: Geschmack & Besonderheit
Durch die geringe Säure der Pursha-Limette wird das Curd sehr mild und harmonisch. Es ist nicht sauer – stattdessen entsteht ein weicher, fast cremiger Zitrusgeschmack. Dadurch eignet es sich auch für Menschen, denen klassische Zitronencremes oft zu intensiv sind.
Das Pursha-Limetten-Curd ist also kein Ersatz für ein klassiches Lemon Curd – sondern eine ganz eigene Variante mit Charakter. Sanfter. Wärmer. Fast ein wenig dessertartig.
Wenn du also eine Pursha-Limette hast, probiere dieses Curd unbedingt aus. Es ist eine einfache, aber elegante Art, deine eigene Zitrusernte in etwas Besonderes zu verwandeln.


