Wenn du an Pesto denkst, denkst du wahrscheinlich sofort an Basilikum, Pinienkerne und Parmesan. Aber Pesto muss nicht immer grün sein. Wenn du Lust hast, klassische Zutaten neu zu entdecken, solltest du dieses Rotkohl-Pesto unbedingt ausprobieren. Es überzeugt mit seiner intensiven Farbe, einer angenehm nussigen Note und bringt Abwechslung auf den Teller – egal ob zu Pasta, auf Brot oder als Dip.
Gerade wenn nach einer halben Portion Rotkohl noch etwas übrig bleibt, ist dieses Rezept eine schöne Möglichkeit, das Gemüse kreativ weiterzuverwenden.
Rotkohl neu entdeckt: Das farbenfrohe Pesto
Rotkohl gehört zu den Gemüsesorten, die oft unterschätzt werden. Neben seiner leuchtenden violetten Farbe enthält er Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Gleichzeitig ist er fast das ganze Jahr erhältlich und lässt sich vielseitig verwenden – nicht nur als klassischer Rotkohl zu festlichen Gerichten.
Im Pesto entwickelt er zusammen mit gerösteten Pinienkernen, Parmesan, Zitronensaft und gutem Olivenöl einen angenehm würzigen Geschmack mit einer leicht süßlichen Note.
Rotkohl-Pesto mit Pinienkernen
Zutaten
Anleitung
- Schneide den Rotkohl klein und dünste ihn etwas an, damit er zusammenfällt. Verwendest du TK-Rotkohl, kannst du ihn einfach auftauen und abtropfen lassen.
- Röste die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie goldbraun sind und angenehm duften. Lass sie nach dem Rösten etwas abkühlen.
- Gib den Rotkohl, die gerösteten Pinienkerne, den geriebenen Parmesan, die geschälte Knoblauchzehe und den Zitronensaft in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Mixe die Zutaten, bis eine grobe Paste entsteht.
- Während der Mixer läuft, lass langsam das Olivenöl einfließen, bis das Pesto eine cremige Konsistenz erreicht hat. Sollte es dir zu dick erscheinen, kannst du nach Bedarf mehr Olivenöl oder einen Spritzer Wasser hinzufügen.
- Schmecke das Pesto mit Salz und Pfeffer ab. Wenn du eine leichte Süße bevorzugst, füge optional einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup hinzu.
Mehr als nur Pasta: So schmeckt Rotkohl-Pesto immer wieder anders
Zu Pasta: Ganz klassisch schmeckt das Rotkohl-Pesto als Sauce zu Spaghetti, Tagliatelle oder Fusilli. Einfach mit der heißen Pasta vermengen und nach Belieben mit etwas Parmesan servieren.
Auf geröstetem Brot: Ob auf Sauerteigbrot, Baguette oder Focaccia – das Pesto sorgt im Handumdrehen für einen aromatischen Snack oder eine kleine Vorspeise.
Als Salatdressing: Mit etwas Olivenöl und Zitronensaft verrührt wird aus dem Pesto ein würziges Dressing für grüne Salate, Gemüsebowls oder Kartoffelsalat.
Zu Ofen- und Pfannengemüse: Rühre das Pesto erst nach dem Garen unter das Gemüse. So bleibt das Aroma erhalten und verleiht dem Gericht eine besondere Note.
Als cremiger Dip: Mit Frischkäse, Skyr oder Joghurt vermischt entsteht ein schneller Dip für Gemüsesticks, Cracker oder Ofenkartoffeln.
Für Sandwiches und Wraps: Statt Butter oder Mayonnaise bringt Rotkohl-Pesto Farbe und Geschmack auf dein Brot. Besonders gut harmoniert es mit Avocado, mildem Käse oder gegrilltem Gemüse.
Vom Beet bis zum Pesto
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Warum ich dieses Rezept mag
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Rotkohl als Pesto so gut funktioniert. Gerade die Kombination mit den gerösteten Pinienkernen und dem Parmesan macht daraus etwas ganz Besonderes. Das Rezept ist schnell gemacht und eine schöne Abwechslung zum klassischen Basilikumpesto. Außerdem eignet es sich perfekt, wenn nach dem Kochen noch ein Stück Rotkohl übrig ist und du daraus etwas Neues zaubern möchtest.
Probier es einfach einmal aus – vielleicht wird Rotkohl-Pesto ja auch bei dir zu einer neuen Lieblingsvariante.
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